Die Partei für ein freies Leben in Kurdistan (PJAK) hat anlässlich des 28. Jahrestages der Ereignisse vom 9. Oktober eine Erklärung zu den aktuellen Entwicklungen veröffentlicht. Darin betonte sie, dass die demokratische Einheit der Kurden in allen Teilen Kurdistans die wichtigste Garantie für Frieden und Freiheit darstelle.
Laut Hawar News erklärte die PJAK, dass den Völkern des Nahen Ostens ein zerstörerischer Krieg aufgezwungen worden sei. "Heute wird aufgrund der hegemonsichen Interessen ein verheerender Konflikt geführt. Der einzige Weg aus dieser Finsternis führt über einen echten Friedensprozess, eine demokratische Gesellschaft und die Freiheit des kurdischen Volkes", hieß es in der Erklärung.
In Bezug auf den Iran und Ostkurdistan unterstrich die PJAK, dass Teheran vor einer historischen Entscheidung stehe: entweder an Krieg und Krisen festzuhalten oder den Weg des sozialen Friedens und der Anerkennung kurdischer Rechte einzuschlagen. Ohne eine friedliche Lösung der kurdischen Frage sei Stabilität im Nahen Osten unmöglich.
Die Organisation rief alle demokratischen Kräfte auf, ihren gemeinsamen Widerstand gegen Unterdrückung und Hinrichtungen zu verstärken.
Foto: Amîda Kurd / Symbolbild